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07.02.2012

Seniorfutter

Braucht ein älter werdender Hund Seniorfutter? Ja, denn wie auch beim Menschen verändern sich auch beim Hund mit dem Alter viele Dinge.

Nährstoffe können schlechter aufgenommen oder umgewandelt werden, Verschleißerscheinungen hinterlassen Spuren und nicht zuletzt verändert sich das Geschmacksempfinden.

Es macht Sinn auf diese Veränderungen bei Ihrem Hund mit einem geeigneten Futter zu reagieren.

Ein gutes Senior- Tockenfutter wird Ihrem Hund zunächst ein wenig Arbeit beim Fressen abnehmen. Oft sind die Zähne im Alter bereits abgenutzt und auch der Speichelfluß hat sich reduziert. Kleinere und weichere Futterbrocken sind jetzt von Vorteil. Diese sollten zudem mit mehr Wasser angeboten werden als noch in jungen Jahren. Hierdurch beugen Sie auch Verstopfungen vor, die aufgrund des träger gewordenen Darms bei älteren Hunden leichter entstehen können.

Kalorien, Vitamine und Spurenelemente

Ihr Hund wird mit dem Alter weniger agil sein und sein Bedarf an Kalorien somit abnehmen. Weniger zu Füttern ist hier nicht unbedingt eine Lösung. Ihrem Hund wird dies sicher nicht gefallen, denn bei den meisten Hunden passt ja eigentlich immer noch ein Leckerlie rein, oder? Gleichzeitig wird der Körper Ihres Hundes im Alter viele Bestandteile des Futters wie Eiweiß, Vitamine und Spurenelemente nur noch schlechter verwerten können während der Bedarf gleich bleibt.

Gute Seniorfutter berücksichtigen diesen Sachverhalt und stellen einen angepassten, kaloriereduzierten Nährstoff- Mix zur Verfügung. In Absprache mit Ihrem Tierarzt können Sie auf die Bedürfnisse und ggf. Krankheiten Ihres Hundes abgestimmte Nahrungsergänzungsmitteln füttern.

Ab wann soll ich Seniorfutter füttern?

Ab wann Alterserscheinungen auftreten und damit eine Futterumstellung erfolgen sollte, ist stark rassebedingt. Eine abnehmende Agilität kann viele, nicht unbedingt alterbedingte Ursachen haben. Ein deutliches Anzeichen ist i.d.R. die Ergrauung des Fells.